Yogawege für Frauen
 
fruchtbar - fühlend - feinsinnig

Yoga für Frauen - fruchtbar, fühlend, feinsinnig


 

„Moral ist ein ständiger Kampf gegen die Rebellion der Hormone“

Federico Fellini


Luna Yoga®

fruchtbar

Luna Yoga® ist eine lustvolle und kreative Yogaweise, die in den 1980er Jahren aus dem vielseitigen Erfahrungsschatz und dem Selbstheilungsweg von Adelheid Ohlig entwickelt wurde.
"Luna Yoga ist wie ein Baum", beschreibt sie in einem Buch, "seine Wurzeln stammen aus dem traditionellen Hatha Yoga, den Stamm bilden die Erkenntnisse zum weiblichen Körper der israelischen Tanzpädagogin Aviva Steiner, Äste und Zweige wurden aus den Erlebnissen und Erfahrungen meiner Reisen geformt, wo ich die Heilkraft von rituellen Tänzen aus Naturvölkern und der ayurvedischen Lebensweise kennenlernte. Die Früchte des Baums schließlich reifen jedes Mal neu - mit jedem Menschen, der Luna Yoga ausübt."

Besser kann ich es nicht beschreiben!
Luna Yoga ist inzwischen auch bei vielen Gynäkolog*innen dafür bekannt, dass es insbesondere Frauen helfen kann, die unter gynäkologischen Beschwerden wie PMS, Myomen, Endometriose, Unfruchtbarkeit (z.B. unerfüllter Kinderwunsch) und Symptomen in den Wechseljahren leiden.
Ich kann das bestätigen: Meine Endometriosezysten hatten nachhaltig keine Chance mehr zu wachsen, nachdem Luna Yoga seinen Platz in meinem Leben eingenommen hatte.
Das Geheimnis ist, dass bei den Körperbewegungen die Aufmerksamkeit besonders auf den Beckenraum gerichtet wird und rhythmisch-zyklische Prozesse individuell beachtet werden.
Das Prinzip der Energielenkung kann so seine wundersame Wirkung entfalten.

Besonders wichtig ist mir die Wahrnehmung des Atems, damit du deinen eigenen Atemrhythmus entdecken und erforschen kannst. Hier liegt ein Schlüssel zur Erfahrung von Lebensenergie, denn der Atem ist die Brücke zur Seele.

Luna Yoga kann eine neue Erfahrungswelt eröffnen. Beim Bewegen erlebe ich meinen Körper manchmal als Klangkörper, als Raumkörper, als Resonanzkörper. Es passieren innere, leibliche Prozesse, die schwer in Worte zu fassen sind. In der Sozialpsychologie gibt es den Begriff des Embodiment. Dieser trifft es am ehesten für mich.

Die äußerlich eher unspektakulären, aber innerlich intensiv erlebten Spür-, Dehn-, Tanz- und Atemübungen, leite ich sehr genau an und unterstütze dabei, die Asanas nach den individuellen körperlichen Möglichkeiten mit kreativer Leichtigkeit zu gestalten.

Spielerisch lasse ich gerne Elemente aus anderen Bewegungstherapien, wie Hormon Yoga, Feldenkrais und QiGong mit einfließen, die ich in meinen Fortbildungen lieben gelernt habe.

All diese Schätze verbinden eine Luna Yoga-Einheit zu einer wohltuenden Mischung, die unsere körpereigenen Zyklen und Rhythmen wieder harmonisieren kann, egal wie alt du bist.

Komm und starte deinen eigenen fruchtbaren Yoga-Weg!

Hier kommst du zu den Luna Yoga-Kursen



„Im Atemhaus wohnen - eine Menschenzeit“

Rose Ausländer


Traumasensibles Yoga
TSY ingradual
®

fühlend

Traumatische Erlebnisse können Gefühle von Verlassenheit und einen Abbruch von Verbundenheit erzeugen. Manche Menschen erfahren erst spät oder überraschend, dass ihre langanhaltenden diffusen Befindlichkeitsstörungen auf ein Trauma zurückzuführen sind.
Solche Traumafolgestörungen, die sich zu einem Posttraumatischen Belastungssyndrom (PTBS) entwickeln können, sind heute gut erforscht. Bei gewaltsamen Verletzungen des Organismus erzeugt das Nervensystem eine Art Schutzbarriere zwischen den einzelnen Gehirnarealen. Hierdurch entstehen tiefe Irritationen im Gehirn, die in der Folge zu Abspaltungen und Erinnerungsverlust führen können. Doch der Körper erinnert, was in Trigger-Situationen zum Ausdruck kommt. Hier setzt Traumasensibles Yoga an.

Mit behutsamen und sensibel begleiteten Yogaübungen setze ich einen geschützten Rahmen, in dem du neue Körpererfahrungen machen kannst. Wir begegnen allen körperlichen und seelischen Empfindungen mit mitfühlender Achtsamkeit. In solchen wahrnehmungsorientierten Übungen treten wir in einen „Dialog“ mit deinem Körper und erwecken den liebevollen „Inneren Beobachter“, der dir Schutz gibt. 

Durch diese Erfahrungen kann eine neue Verbindung zu abgespaltenen Anteilen in dir behutsam aufgebaut werden. Denn es gibt in jedem Menschen einen Kern, der nicht abgeschnitten ist, der in Verbundenheit existiert.

Durch das Erleben der Verbindung von Bewusstsein, Bewegung und Atem entsteht über die Zeit eine wache Präsenz, die die Ohnmacht überwinden hilft. Ein Gefühl von innerem Halt kann wachsen und eine Harmonisierung des autonomen Nervensystems eröffnet allmählich neue Handlungsmuster. Das hilft auch Menschen, die unter Burn-Out leiden und Möglichkeiten der Selbstregulation suchen.

Traumata können sprachlos machen, wenn die Belastungssituationen in der Vergangenheit nie ausgesprochen werden konnten. Geschichten und Bilder können helfen, eine Sprache für die unzugänglichen Gefühle zu finden.

Vielleicht hast du einmal ein Bild von deinem „Sicheren Ort“ gemalt.

In meiner Fortbildung bei Angelika Koppe bekam ich durch die Visualisierungen in den Körperreisen mit der Methode Wildwuchs endlich einen Eindruck von meinen abgespaltenen Wunden und wie sehr der Zugang zu diesen Wunden versperrt war. Im wertschätzenden Dialog mit dem eigenen Körper konnte ich allmählich meine traumatischen Erfahrungen anerkennen. Aus dieser Anerkennung entstand über die Jahre ein tragendes Mitgefühl für mich selbst, ein Gefühl von Selbstwirksamkeit. Erst durch diese Würdigung der Geschehnisse und dem Bewusstsein, dass ich fähig bin, mich selbst da raus entwickelt zu haben, verschwand die Ohnmacht.

Es ist so heilsam, dem eigenen Körper liebevoll zu begegnen: mit seiner Geschichte, mit seinem Ausdruck, mit seinen Möglichkeiten und mit seiner Sprache. Dafür braucht es einen behutsamen Raum.

Dann kann ein posttraumatisches Wachstum stattfinden und die Selbstwirksamkeit so gestärkt werden, dass ein gefühlt freieres Leben möglich wird.

Öffne behutsam deinen Raum und entdecke die Verbundenheit!

Hier kommst du zu den Kursen im Traumasensiblen Yoga



„Mitten im tiefsten Winter wurde mir endlich bewusst,
dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt“

Albert Camus

Yoga bei Krebs

feinsinnig

Eine Erkrankung wie Krebs ist häufig eine Lebenszäsur.
Zuerst
verursacht die Diagnose einen tiefen Schrecken, dann entstehen durch die Therapien Auswirkungen bis auf körperliche und geistige Zellebenen. Die Seele kommt da meist nur schwer hinterher.

Yoga kann eine große Unterstützung sein, wieder das körperliche Gleichgewicht und seelische Zuversicht ins weitere Leben zu finden und die eigene Resilienz zu stärken. 

Als ich die Diagnose Brustkrebs erhielt, zerfiel mein mühsam zusammengesetztes Puzzlebild meines Lebens plötzlich wieder in seine Einzelteile. Dank meiner Resilienzfähigkeit und einer Ausschöpfung aller sinnvollen schulmedizinischen und naturheilkundlichen Therapien stabilisierte ich mich nach und nach. Vor allem in den anthroposophischen Betrachtungen der Heilmittel und den sich heilsam anfühlenden Anwendungen fühlte ich mich sehr aufgehoben.  

Auf diesem Genesungsweg begann ich, meine bisherige Yoga-Praxis zu überdenken. Fortan übte ich so, dass meine körperlichen Möglichkeiten und meine seelischen Bedürfnisse im Vordergrund standen. Nicht das „Was“ stand mehr im Vordergrund, sondern das „Wie“. So entdeckte ich die Qualität der Langsamkeit in feineren Körperbewegungen und dadurch vertieften Wahrnehmung der friedvollen Stille im bewegten Üben.  

3 Merkmale führte ich dabei zusammen:

Die bildhafte Aktivierung der Immunstärkung durch Affirmationen, das Erspüren und Anerkennen des Atems als Lebensquelle und das Wahrnehmen der Wärmeentwicklung im rhythmischen Bewegen.
Aus dieser Verbindung entstand nach und nach eine energetische Ausbildung meiner Ich-Kraft.
  

Die langsamen Bewegungen kommen auch dem Narbengewebe sehr entgegen und helfen bei Lymphstau. Du kennst bestimmt den Spruch: „Ein Grashalm wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“

Zentrales Körperelement beim Üben ist für mich die Wirbelsäule, die uns als dynamisch-lebendiger Organismus aufrichtet.
Hier das energetische Potenzial zu wecken, benötigt Feingefühl und gezielte Fokussierung. Die feine Energie hält auch dem Fatigue-Syndrom etwas entgegen, so dass man sich trotz Schwäche stärker fühlt.
Die gezielte Belebung und Durchformung der Wirbelsäule lässt dich allmählich spüren, wie du dich wieder freier in das Leben integrieren kannst. Es kann sich anfühlen wie ein Schmetterling, der sich aus der Raupenhülle geschält hat und nun fliegen kann.

Eine feinsinnig geübte Yogapraxis kann einer „kalten“ Erkrankung wie Krebs seelische Wärme entgegensetzen und wieder Licht und Lust ins Leben bringen.

Häute, schäle und räkele dich und dann: flieg dich frei!

Über das Kontaktformular kannst du mich bequem erreichen.







 
 
 
 
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